Ganztagsschule "Johannes Gutenberg" Wolmirstedt
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Der Start ist gelungen


Mit der Eröffnung der Berufs- und Studienorientierenden Werkstätten im Januar 2015 lernen dort Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit der Zielstellung, ihre vielfältigen Interessen weiter zu entwickeln. Dies ist ein dynamischer Prozess, der den Kindern und Jugendlichen schließlich den Weg in den Beruf erleichtern soll. Das Erfahren eigener Begabungen sowie individueller Stärken und Schwächen stellt einen Schwerpunkt der Arbeit dar und wird durch das Wissen über Berufe in den einzelnen fachlichen Disziplinen ergänzt.

Im Moment sind wir gemeinsam an einem wichtigen Punkt angekommen: In den Jahrgangsstufen 5 bis 9 sind alle bisher eingerichteten Kurse durchgeführt und damit erprobt worden, wobei sich eine Kursstruktur etabliert, welche das selbstorganisierte und handlungsorientierte Lernen der Kinder und Jugendlichen fördert. Außerdem stehen fächerverbindende Aspekte im Vordergrund. Hier gilt es vom Thema auf einen Kurs zu schließen und nicht umgekehrt, um die Realität ein weiteres Stück in der Schule abzubilden. So konnten in Klasse 5 bzw. 6 die Fächer Technik und Hauswirtschaft durch inhaltlich auf die jeweiligen Lehrpläne abgestimmte Kurse ersetzt werden. Im Vierteljahres-Rhythmus sind insgesamt acht Kurse, die zudem Elemente der Biologie und der Kunsterziehung enthalten, verpflichtend zu absolvieren. In der Klassenstufe 7/8 sind dann parallel zum Fachunterricht sog. Erweiterungskurse mit dem Charakter von Wahlpflichtangeboten zu durchlaufen, die – im Sinne der Interessenorientierung – in ab Klasse 9 angebotenen Leistungskursen münden.

Wir stehen damit in naher Zukunft vor Aufgaben von hoher Tragweite. Die vielfältige und moderne Ausstattung an Unterrichtsmitteln in den Werkstätten wird einer weiteren Erprobung unterzogen, um den breit aufgestellten Bereichen der Berufs- und Studienorientierung gerecht zu werden. Hierbei steht die kontinuierliche Evaluation der Profilkurse ebenso im Fokus wie das Einrichten zusätzlicher Leistungskurse, die den Schülerinnen und Schülern auch über längere Zeiträume ein nachhaltiges Lernen ermöglichen – besondere Leistungsfeststellungen können dabei ein Ziel sein. Diese Prozesse werden schließlich durch den Ausbau des Netzwerkes an Kooperationspartnern aus der Wirtschaft gestützt, wobei unsere Partner die praktische Tätigkeit in der Schule oder ein außerschulisches Arbeiten anbieten. Im Hinblick auf die Einrichtung der Sekundarstufe II trägt die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen zudem zur Unterrichtsgestaltung in der Oberstufe bei.

Der hier in übergeordnetem Zusammenhang stehende Bereich der MINT-Fächer (Mathematik – Informatik – Naturwissenschaften – Technik) ist kombiniert mit Aspekten der Wirtschaft und sorgt damit für eine zielgerichtete Vernetzung. Es müssen jedoch alle Fächer einer Schule an der Berufs- und Studienorientierung beteiligt sein, um ganzheitliche Konzepte im Sinne unserer Schülerschaft umzusetzen.

Für diese und weitere Aufgaben wünsche ich allen an der Gestaltung Beteiligten viel Kraft und weiterhin einen erfolgreichen Verlauf.


Michael Jordan
Koordinator der Berufs- und Studienorientierenden Werkstätten

 
 

 

 

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